Über 15 Cent pro Kilometer lassen sich durch eine verbraucheroptimierte Fahrweise einsparen. Folgende Tipps können Sie sowohl innerorts wie auch ausserorts zum Sprit sparen anwenden:
Sparen Sie durch die richtige Fahrweise Benzin, Foto: babimu - Fotolia.com
Wer seinen Verbrauch minimiert, schont die Ressourcen gleich doppelt, da sparsame Fahrer einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten und zudem bares Geld sparen. Mit einem Eco-Driving-Seminar von Mercedes-Benz lernen Sie sparsam und umweltbewusst zu fahren ohne längere Fahrzeiten bei mehr Fahrspaß Kostenreduzierung und Umweltschutz in Theorie und Praxis. Durchschnittlich 15 % weniger Kraftstoff verbrauchen Teilnehmer am Ende des Kurses dank des neu erlernten Fahrstils.
Mercedes-Benz veranstaltet die Eco-Drive-Seminare ab einer Gruppengröße von jeweils sechs Teilnehmern bei den Interessenten direkt vor Ort. Folgende Fahrzeuge werden gestellt: B-, C- und E-Klasse. Die Kursgebühr beträgt EUR 119,\u2013 pro Person, Dauer: ein halber Tag. Buchungen und Informationen über: Mercedes-Benz Fahrprogramme
Das grösste Sparpotential steckt in Ihrem Gasfuß! Gezielt Benzin sparen erlent man in der ADAC SpritSparSchule. Schon durch kleine Korrekturen Ihres Fahrverhaltens können Sie den Verbrauch um bis zu 25% senken! Wie's geht zeigen Ihnen die ADAC-Partnerfahrschulen. So hat sich die Kursgebühr bereits nach 4.000 Kilometern ausgezahlt. Weitere Informationen zum Trainingsangebot des ADAC finden Sie unter adac.de
Laut ADAC verbraucht ein Auto mit Benzinmotor rund 30 Liter auf 100 Kilometer wenn es mit kaltem Motor auf die Strecke geht. In der kurzen Startphase von einigen hundert Metern, läuft der Motor mit "fettem" Gemisch, verbraucht also mehr Benzin. Daher ist Kurzstrecken-Verkehr am besten vermeiden. Durch das Vermeiden von Kurzstrecken und das Zusammenlegen von Touren lassen sich Preissteigerungen durchaus ausgleichen.
Wer besonders viel unterwegs ist, für den kann die Umrüstung auf Gasantrieb eine Alternative darstellen. Dabei sind trotz eines Mehrverbrauchs Kostenersparnisse von bis zu 50 Prozent möglich. Doch nicht für jeden Autofahrer lohnt es sich, denn erst einmal müssen die Umrüstungskosten bezahlt werden.
Der TÜV Süd beziffert diese auf 1.800 Euro bis 3.500 Euro und warnt vor Billiganbietern, die mit Preisen von 1.000 Euro locken. Vor dem Wechsel auf den alternativen Kraftstoff sollte daher genau gerechnet werden und ein Experte zu Rate gezogen werden. Selbst wenn günstige Gaspreise locken, lohnt sich der Umstieg nicht für jeden. So haben beispielweise Streckenart und die Fahrweise enormen Einfluss auf den Sparerfolg. Beispielsweise lohnt sich der Gasantrieb auf Autobahnen kaum, weil der Verbrauch anders als beim Benziner bei hohen Geschwindigkeiten exponentiell ansteigt. Wer da wirklich sparen will, der sollte auf Vollgasfahrten von vorneherein verzichten. Auch wer nur wenige tausend Kilometer im Jahr mit einem sparsamen Otto-Motor fährt, ist mit Sprit günstiger unterwegs.
Der Bezinverbrauch wird sich von heute gut 27 Millionen Tonnen auf kanpp 17 Mio. Tonnen im Jahr 2020 reduzieren. Seit Anfang 1990 hat sich der Verbauch dann nahezu halbiert (Quelle: Ölprognose 2020). Grund sind die steigende Zahl an Dieselfahrzeugen, eine abnehmende Jahreslaufleistung sowie der Einsatz von Neuwagen mit geringerem Verbrauch.
Spar-Trend
Der Anteil von Autos, die weniger als sieben Liter auf 100 km verbrauchen, stieg von 47 Prozent im Jahr 2000
auf 58 Prozent im Jahr 2003 an, hat das Marktforschungsinstitut Jato herausgefunden. Für Extrem-Sparer
entschieden sich nur 0,4 Prozent.